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Mansfelder Sprachschule - Lektion 1 Grundlagen - Was ist eigentlich "Mansfeldisch" (für die unbelehrbaren, die immer noch meinen Elsterglanz seien "sääächsch"?
Das Mansfeldische ist ein Dialekt, welcher sich nur auf die Region Hettstedt-Mansfeld und Eisleben bezieht. In den Grunddörfen (zwischen Eisleben und Helbra gelegen) ist dieser Dialekt in seiner Urform zum Teil noch heute sehr ausgeprägt, aber nicht nur dort. Das Mansfeldische ist eine ostthüringer Mundart auf niederdeutschem Substrat. In der Region, in der Mansfeldisch gesprochen wird, im Gebiet der ehemaligen Grafschaft Mansfeld, gibt es solche Landschaften wie z.B. das Friesenfeld, d.i. eine Landschaft, in der sich Friesen ansiedelten, um weitreichende Trockenlegungsarbeiten durchzuführen. Ganz in der Nähe befindet sich der Angelgau. Das beide Bezeichnungen auf Stämme zurückgehen, die weit aus dem Norden stammten - Friesen, Angeln - steht außer Zweifel.
Das Mansfeldische wurde vor allem durch die harte Arbeit der Bergleute und Bauern "gepflegt". So wird zum Beispiel der Ortsname Helbra zu "Helwer" oder auch "Hälwer". "Hälwer" ist die Urform, die auf Hochdeutsch als "Helbra" umgeformt wurde. Das Gleiche trifft auf "Helfta" zu, das auf ein ursprünglich regionales "Hällefte" zurückgeht. Eine Erklärung der Ortsnamen kann man bei Gößler finden. Das "e" wird vielmals als "ä" gesprochen. Wörter wie "runter", "herauf" und "hinauf" werden "runger" und "roff" oder auch "noff" gesprochen. So hört sich zum Beispiel der Satz "Kommst Du mal runter?" wie folgt an: "Kämmeste moal runger?". Diese Bildungen haben nordthüringer Charakter. "Kinder" werden zu "Kinger" und "finden" zu "fingen". Ein weiteres Beispiel ist das Wort "haben", welches sich in der Lautsprache in "hammse" in Bezug auf eine Frage ändert. Diese Aussprache "hammse" ist allerdings eine Anpassung an die obersächsische Aussprache, im ursprünglichen Mansfeldischen heißt es "hawwense". Mansfeldisch gliedert sich in den Seedialekt, den Gebirgsdialekt und Saalmansfeldisch (s. Richard Jecht).
Quelle: Wikipedia Seite zuletzt geändert am: 28.04.2008, 22:03 von Enni
Antje meinte am 08.07.2009 um 09:30 Uhr:
Elster glanz sind der Hammer
Dennis Michael meinte am 11.06.2009 um 12:39 Uhr:
ELSTERGLANZ STELLT ALLE IN DEN SCHATTEN
Dennis Michael meinte am 11.06.2009 um 12:35 Uhr:
ELSTERGLANZ FOR EVER;EVER AND EVER
Mario meinte am 22.02.2009 um 00:22 Uhr:
Un immer scheeen Eior wegwummern und Agrarfluchzeuche runner schlaan!
danady meinte am 09.02.2009 um 00:02 Uhr:
ich wollts nich sachn järbstedt is nich erwähnt, awa denoch a jutes stück arweit jemacht hier
e echter järbstedter meinte am 30.11.2008 um 23:10 Uhr:
wenn ich mich das grade so anklotze, da sehe iche, dass järbstedt jar nich erwähnt is...mei onkel, den misster ma sprechen hern, da flattern eich de ohrn weg...^^...naja awwer trotzdem jut jemacht.
griesse ausm jutn aln järbstedt
yasmInchen meinte am 02.10.2008 um 10:07 Uhr:
hm..jut, dann können alle mal vom hohen level rungerkimmn...(weeß nech, wo des kimmn herkimmmt!)
wolda nedd noch mehr rinnstelln?
dorr Ongä meinte am 10.09.2008 um 01:33 Uhr:
jut rescharschiert mussich sahn, alle achdung.
weiter so, jungs !!!
Claudia meinte am 12.08.2008 um 19:37 Uhr:
Richard Jecht ist richtig! Er verfasste 1888 das "Wörterbuch der Mansfelder Mundart". Herr Größler schrieb Geschichten in Mansfelder Mundart.
Elsterglanz: MACHT WEITER SO!!!
REWE-Schuh meinte am 05.07.2008 um 21:44 Uhr:
Ein schöner Beitrag, nur daß der gute Herr Größler hieß.
Elsterglanz macht weiter so, wir hatten letztes Jahr im Wiesenhaus und dieses Jahr im Ballhaus eine tolle Party.
Rambo for ever.
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